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Eibelstadt wallt nach Dettelbach

St. Nikolaus Eibelstadt
42 Kilometer Tradition und Gemeinschaft - Die Fußwallfahrt Eibelstadt–Dettelbach

Sonntag früh am 23.08.26: Die Fußwallfahrt von Eibelstadt nach Dettelbach brach zur gewohnten Zeit um 03:45 auf, um zur Schmerzhaften Muttergottes von Dettelbach zu wallen. Der Wallfahrtsweg streckt sich hin- und zurück insgesamt auf ca. 42 km und bewahrt eine Tradition von über 300 Jahren. 56 Personen machten sich diesmal auf den Weg. Das Wetter war in diesem Jahr sehr angenehm.


Am ersten Halt am Lindelbacher See wurde noch in der Dunkelheit gebetet. Zum Einzug in die Wallfahrtskirche „Maria im Sand“, unter Glockengeläut und mit Begrüßung durch Stadtpfarrer und Wallfahrtsrektor Nicolaus Kehl, strahlte dann die Sonne. Die 15 Teilnehmer der Fahrradwallfahrt trafen auch rechtzeitig ein. Zu Beginn der feierlichen Messe um 9:00 waren dann auch viele Eibelstadter mit dem Auto da. Die Stadtkapelle und die Orgel erfüllten im Wechsel den weiten Kirchenraum.


Nach einer Stärkung im Gasthof Engel ging es um 12:30 wieder zurück, mit 45 Personen. Auch in diesem Jahr gab es dabei Wechsel zur Halbzeit, manche ließen sich abholen, manche bringen. Aber auch die halbe Strecke ist eine körperliche Leistung. Und wer auch für die halbe Strecke seinen Füßen nicht traut, ist herzlich eingeladen, 2027 eine Viertelstrecke mit zu wallen, z.B. nur bis Biebelried.


Nach der besten Betreuung mit Kaffee und Kuchen im Sportheim in Biebelried kam der Endspurt. Pater Michael begleitete die Wallfahrer auf der letzten Strecke, und traditionell standen viele Eibelstadter Spalier und begrüßten ihre Familienangehörigen mit Sträußen, siehe das Foto. Die Wallfahrt endete mit dem Schlusssegen und unter den Tönen der Stadtkapelle in St. Nikolaus.


Zwei kleine Änderungen gab es 2026: Die Verantwortung wurde geteilt. Benedikt Machnig führte die Wallfahrt an, und Michael Wünsch organisierte die Vorbereitungen. Und auf dem Rückweg wurde der Weg leicht verändert. Bei Biebergau wurde die ehemalige B22 nur direkt gequert und so die Laufstrecke entlang der B22 vermieden.


Dank an die vielen Helfer, ohne die es nicht möglich wäre. An die Vorbeter, die Stadtkapelle, die Verkehrssicherung, die Freiwillige Feuerwehr, die Polizei, die Träger von Fahnen, Kreuz, Wallfahrtsbild und Lautsprecher, an Pater Michael und das Kuchen- Team in Biebelried. Und vor allem der Dank „nach oben“: Bestes Wetter, nichts passiert, noch nicht einmal riskante Momente.
Michael Wünsch

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